9. Lüneburger Museumsnacht

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9. Lüneburger Museumsnacht

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Impressionen zur 9. Lüneburger Museumsnacht

Während Lüneburgs grauer Himmel, pünktlich um 18 Uhr, seine Schleusen schloss, öffneten die Museen ihre Tore, hinter denen Aktionen, Gaumenfreuden, Historisches und Musikalisches auf die erwartungsvollen Besucher der 9. Lüneburger Museumsnacht warteten. Und dieses Angebot war alles andere als grau.

Das Alte Rathaus, das Brauereimuseum, das Museum für das Fürstentum Lüneburg, das Naturmuseum, das Ostpreusische Landesmuseum, das Salzmuseum und erstmalig, der Wasserturm zeigten bis 24.00 Uhr kulturelle Vielfalt.
Mit einem Museumsnacht-Programm in der Hand marschierten oder kutschierten Familien, Freunde, aber auch einsame Genießer durch die historische Lüneburger Innenstadt und besuchten ihre ausgewählten Aktionen und Darbietungen in den Häusern. Viele Besucher hatten sich vorab schon einen Museums-Fahrplan zusammengestellt; nicht selten hatten dabei die Kinder das Sagen. "Das Brauereimuseum ist nicht dabei", rief die 12jährige Lena". "Schade", antwortete der Vater, "gerne hätte ich mir die alten Kessel angeschaut." Auf ihre Kosten kamen dennoch alle Altersklassen. Das konnte man nicht zuletzt an den leuchtenden Augen bei jung und alt ablesen.
Neben dem anspruchsvollen, vielfältigen Kinderaktionen in allen Häusern, fiel die diesjährige Museumsnacht auch durch ein breites Musikangebot auf. Neben Madrigalen, Liedern aus dem Mittelalter bis zur Zeit des Rokoko, französischen Chansons und Swingklassikern, gab es Rock'n'Roll der 50er Jahre; auch Dudelsack, Banjos und die Schrotttrommler kamen zum Einsatz. Die beherzten Auftritte der Gruppe "Quartet Klezmer Trio" wirkten als ungewöhnlicher Glanzpunkt. Die professionellen Musiker aus Krakau begeisterten ihr Publikum im Ostpreußischen Landesmuseum. Quartet Klezmer Trio
Quartet Klezmer Trio
Ebstorfer Weltkarte
Ebstorfer Weltkarte
Museumsnachtbesucher suchen Lüneburg auf dieser historischen Karte, die im Museum für das Fürstentum Lüneburg zu bestaunen war
Nicht mehr aus dem Programm der Lüneburger Museumsnacht wegzudenken sind die Geschichten, die uns das Theater Rampenlicht und die Lüneburger Stadtführer zu erzählen hatten. Vor dem Rathaus und im Museum für das Fürstentum Lüneburg spielten sie für die Gäste.

Ein Mittelaltermarkt, Salzsieden und der Bau eines Ewers sind nur einige weitere Aktionen, die das Publikum begeisterten. Besondere Orte wie der beleuchtete Rathausgarten, die Aussichts-Plattform des Wasserturms und die fast mystisch wirkenden Illuminationen im Museum für das Fürstentum Lüneburg sorgten für ein besonderes Flair in der Nacht.

Geschichte durch Geschichten erleben in Kurzführungen oder unermüdlichen Erläuterungen vieler Mitwirkender; dankbar sogen Groß und Klein die spannenden Erkenntnisse in sich auf.
Dem Arbeitskreis "Lüneburger Museumsnacht", bestehend aus Vertretern der beteiligten Museen und erstmalig, der Lüneburg Marketing GmbH, ist es gelungen, einen Abend zu gestalten, der die Besucher entführte, verzauberte und in eine wohltuende, entspannte Atmosphäre eintauchen ließ.

In der Bildergalerie finden Sie weitere Impressionen der 9. Lüneburger Museumsnacht, die ihrem besonderen Ruf wieder alle Ehre gemacht hat.
(hr - 18. Mai 2008)




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