10. Lüneburger Museumsnacht Aspekte
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Impressionen zur 10. Lüneburger Museumsnacht |
| Wer hat eigentlich das Salz in Lüneburg entdeckt? Wie knittelt (knüpft) man Kettenhemden und warum gibt es einen Huldigungssaal im Rathaus?
Unermüdlich und engagiert erzählten und erklärten die Mitwirkenden der 10. Lüneburger Museumsnacht Geschichten und Geschichte. Meist in historischen Kostümen gekleidet, empfingen sie die Museumsnachtbesucher und entführten sie in eine andere Zeit oder weihten sie in neue Wissensgebiete ein. |
| Auch im Jubiläumsjahr ist es dem Arbeitskreis "Lüneburger Museumsnacht", gelungen, einen Abend zu gestalten, der die Besucher begeistert, verzaubert und in eine entspannte Atmosphäre eintauchen lässt, die man nicht so schnell vergisst. |
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In diesem Jahr beteiligten sich alle Lüneburger Museen: Brauereimuseum
Deutsches Salzmuseum, Historisches Rathaus, Teppichmuseum mit Kloster Lüne, Museum für das Fürstentum Lüneburg, Naturmuseum, Ostpreußisches Landesmuseum und erstmalig das Feuerwehrmuseum. Zusätzlich waren die Ratsbücherei, der Wasserturm und die Stadtführer mit einem Theaterstück dabei. Zwischen den Museen traf man immer wieder auf Dreh-Orgeln, die von ihren Besitzern fleißig bespielt wurden. |
![]() Im "Tatort Niedergericht" spielten Lüneburger Stadtführer Gerichtsszenen aus dem Mittelalter |
| Musikalische Genüsse gab es auch in den Häusern: Der Frauenchor "Femmes Vocales" sang im Wasserturm und Karsten Köppen und Barbara Hanssen musizierten mit Laute und Cello im Kloster Lüne. Etwas deftiger ging es im Salzmuseum zu. MaCajun präsentierte Cajun und Zydecomusik mit Waschbrett. | |
![]() Die 10. Lüneburger Museumsnacht bot ein Riesen-Programm für Kinder an. |
Sehr gut ist das Theaterstück der Stadtführer angekommen. Im "Tatort Niedergericht" spielten sie Gerichtsszenen aus dem Mittelalter. Themenführungen, Kunstschätze und Ritterspiele sind nur einige weitere Aktionen, die das Publikum begeisterten. Seifen gießen, Kalligraphie und Bogenschießen. Ritterspiele, Edelsteinsuche und Gruselgeschichten, waren nur einige Aktionen, die nicht nur die Kinder fesselten. |
| Die Museumsnacht machte auch in diesem Jahr wieder viel Spaß. Über 5000 Besucher, viele Familien, aber auch Jugendliche und Ältere; einfach alle Altersklassen zogen von Ort zu Ort und ließen es sich gut gehen. | |
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Besondere Orte wie das Kloster Lüne, die Aussichts-Plattform des Wasserturms und die mystisch wirkenden Illuminationen im Museum für das Fürstentum Lüneburg sorgten für ein besonderes Flair in der Nacht. Wenngleich um Punkt 24 Uhr die Lichter im Museum für das Fürstentum Lüneburg ausgingen. Das Museum schließt für eine umfassende Sanierung die Türen. |
![]() Jürgen Grämer illuminierte die Kirchliche Abteilung im Museum für das Fürstentum Lüneburg |
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"Ist es nicht schön hier? Wie im Märchen", die Nachtschwärmerin lächelte als sie den Rathausgarten betrat. Es war kurz vor 23 Uhr. Obgleich sich die Museumsnacht langsam dem Ende zuneigte, brummte die Stadt. Groß und klein waren bis zum Schluss auf den Beinen und genossen die warme Sommernacht.
In der Bildergalerie finden Sie weitere Impressionen der 10. Lüneburger Museumsnacht, die ihrem besonderen Ruf wieder alle Ehre gemacht hat. (hr - 23. August 2009) | |